Die Zukunft des Web: Webciety auf der CeBIT 2009
Im kommenden Jahr findet die CeBIT unter dem Schlagwort Webciety statt. Dieser seltsame Begriff leitet sich von den Worten Web für Internet und Society für Gesellschaft ab.
Der Begriff soll für den Wandel stehen, den das Internet in der Gesellschaft auslöst. Dazu von der Webciety-Homepage:
Wirtschaft ist heute ohne das Netz ebenso wenig denkbar wie Bildung, Infrastruktur oder Administration.
Björn Negelmann von Kongressmedia, der die CeBIT bei der Planung dieses Schwerpunkts unterstützt, fragt jetzt nach spannenden Themen rund um Webciety. Unsere Ideen dazu nach dem Klick.
Im Leben vieler Menschen spielt das Internet bestimmt eine wichtige Rolle — ob diese Menschen das auch so wahrnehmen, ist eine andere Frage. Wie aus einer aktuellen Umfrage von Allensbach zu entnehmen, nutzt selbst die aktivste Gruppe der 20-29-jährigen das Internet durchschnittlich nur 1,4 Stunden am Tag. Die ARD - ZDF Onlinestudie 2008 errechnet eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 54 Minuten pro Tag.
Eine spannende Frage zum Thema Webciety ist daher für mich: Auch wenn die meisten Menschen kaum eine Stunde am Tag online sind, nimmt das Internet dennoch Einfluss auf ihr Leben und wenn ja, in welchen Bereichen? Wie wird unsere Gesellschaft aussehen, wenn wir nicht nur eine Stunde, sondern zwei, vier oder acht Stunden am Tag online sind?
Und daneben, die bangen Fragen von Frank Hamm rund um die Arbeitswelt aufgreifend: Wird das Gespräch Angesicht zu Angesicht zum Luxusgut?


Am 5. November 2008 um 14.46h Uhr
Hallo - vielen Dank für das Aufgreifen meines Aufrufes - und die Frage wird natürlich “erhört” - denn zum Überthema “Webciety” soll es am CeBIT-Freitag definitiv eine spannende Diskussionsrunde geben - die Frage hierzu ist, wen wünschen Sie hierzu auf dem Podium? Grüsse. Bjoern Negelmann
Am 7. November 2008 um 15.01h Uhr
Die Frage ist weniger “wer”, als vielmehr “was”.
Interessant fand ich zum Beispiel die Beobachtung, dass jüngere, internet-affine Menschen weniger gut zuhören könnten bzw. sich lieber lesend denn hörend informieren.
Siehe auch einen Bericht im englischen Telegraph bzw. auf golem.de.